 

Deutsch-Polnisch-Weißrussische
Jugendbegegnung
"Kreativ und innovativ in Berlin. Projekt im
Projekt: Foto- und Video"
16.08. - 26.08.2009

Mit der langfristigen und systematisch koordinierten Absprache der
Deutsch-Polnisch-
Weißrussischen Jugendbegegnung "Kreativ und innovativ in Berlin.
Projekt im
Projekt:
Foto- und Video" entwickelte sich auch die Interessiertheit,
Einflussnahme
und die eigentliche Vorbereitung durch das trilaterale Leitungsteam und die Teilnehmer/in-
nen in seinen positiven Ansätzen.
Die ersten Ideen zur Maßnahme, zur
Zielstellung und den wesentlichen Inhalten beriet
die Projektgruppe der urban-social
gGmbH mit seinen Partnern bereits zur Multipli-
katorenbegegnung (D-PL-BY) im
September 2008 in Berlin und zum bilateralen Arbeits-
treffen des OHP Lubuskie in
Wichlice im November des Vorjahres.
Hieraus ergab sich dann auch die eigentliche Aufgabenstellung an die
Leitungsteams
in ihrer jeweiligen Verantwortung für die Ausrichtung auf den Charakter der
Begegnung
zur Motivation und Mobilisierung der Jugendlichen.
Führung durch den europäischen Skulpturengarten am Haus "Pro-social"
Eröffnungsveranstaltung
Im Zusammenwirken mit der Jugendinitiative des Hauses "Pro-social" wurde
rechtzei-
tig auf die Grundsätze der Förderrichtlinien des Deutsch-Polnischen
Jugendwerkes
und des "Europäischen Jahres der Kreativität und Innovation" hingewiesen
sowie gleich-
sam auf die Nachhaltigkeit gemeinsamer Aktion von "Projekten im Projekt" aus
der
Sicht der Partizipation im Gesamtprogramm der Begegnung orientiert. Insofern
kam
der Vorbereitung und Durchführung der Maßnahme letztlich auch eine
entsprechende
Wertigkeit in konstanter Weiterführung einer kurz vorher beendeten Begegnung
zu
(siehe:
http://www.pro-social.de/Jugendaustausch_Archiv_36_Urbane_Jugendkulturen.htm),
die, durch das Deutsch-Französische Jugendwerk gefördert, ebenfalls
vordergründig
die Methode der Workshoparbeit im Projekt, beinhaltete (Streetdance und
HipHop).
Das Deutsch-Polnisch-Weißrussische Leitungsteam vermochte es gut, seine Vor-
stellungen und eigenen Vorschläge für die Ausrichtung der Projekte und für
die allge-
meine Gestaltung des Programmalltages zu vermitteln und zu koordinieren. So
konnte
über die Motivation der Jugendlichen zur Teilnahme an der Jugendbegegnung
gleich-
sam auch eine Brücke zum
Interesse an vordergründiger und aktiver Mitarbeit an den Projekten während
der Mass-
nahme erreicht werden. Die urban-social gGmbH verfolgte mit der Begegnung
und sein-
en Projekten vor allem eine unkomplizierte und nachhaltige Identifikation zu
Ergebnis-
sen der konkreten eigendynamischen Aktion und hiermit verbundener Sichten
und Ein-
sichten (Selbstfindung, Emanzipation, und Selbsterkenntnis und -verwirklichung).

Tour durch Berlin. Fotos: am Bärenbrunnen im Nikolaiviertel,
im Roten Rathaus und am Checkpoint Charlie
Für das Leitungsteam stellte sich die eigentliche Aufgabe, in der
Berücksichtigung der
insbesondere avisierten Zielgruppen (Jugendliche mit Lernschwierigkeiten und
Verhal-
tensauffälligkeiten, der physisch-psychischen Belastung von Einschränkungen
und
Engen in Familie und Sozialraum sowie der problematischen sozialen und
finanziellen
Hintergründigkeit [hier vor allem aus Marzahn-Hellersdorf und vom OHP
Lubuskie]),
gleichsam verbindende Projektinteressen zu finden, zu diskutieren und zu
forcieren.
Mit der Teilnahme an einem Foto- bzw. Videoprojekt sollte (und konnte)
diesem An-
spruch, in Einheit zum Gesamtprogramm der Begegnung, entsprochen werden.
Über die Jugendinitiative des Hauses "Pro-social" gelang es, zusätzlich
Jugendliche
aus Marzahn-Hellersdorf in die Begegnung bzw. in die Projektarbeit
einzubinden, die
über entsprechende intellektuelle und pragmatische, rhetorische,
animatorische oder
organisatorische Fähig- und Fertigkeiten verfügten und so mobilisierend auf
die an-
deren Teilnehmer/innen wirkten.

Projektstart: Vorstellung, Einweisung und Gespräch mit den Teilnehmer/innen
am Projekt "Video" bzw. "Foto"
Das Leitungsteam setzte in der Vorbereitung auf den vermittelnden Kontakt zu
den
Gruppen bei Nutzung interaktiver Plattformen der Diskussion, auf die eigene
Befähigung
zur Gestaltung/Leitung des Begegnungsalltages (Konfliktmanagement [Reagieren
auf
mögliche gemeinschaftliche Begegnungs- und individuelle
Verhaltenskonflikte], auf
Fragen der fachlich-methodische Anleitung und Qualifikation bei Nutzung
bisheriger
Erfahrungen im Jugendaustausch und auf organisatorische Absprachen.
Es erwies sich sowohl in der weiten Verständigung im Vorfeld der Begegnung
als auch
in den Phasen der sich immer stärker verdichtenden direkten Kommunikation zu
Zielstellungen, Inhalten, Programm und Projekten als durchaus kompetent und
verläss-
lich.
Mit dem Leitungsteam konnte eine zielklare und konkrete Programmdiskussion
reali-
siert, interkulturelle Methodik für den Verlauf der Begegnung beraten und
gemeinsame
Erwartungen an die fachlich-kreative, -innovative und (sozial-)pädagogische
Anleitung
und Gestaltung der "Projekte im Projekt" diskutiert werden.
Animations- und Kommunikationsspiele hinter dem Haus "Pro-social"
Die Vorbereitung der Teilnehmer/innen und Gruppen verlief parallel der
Koordination
durch die Leitungsteams insbesondere in Steuerung durch die Jugendinitiative
des
Hauses "Pro-social". Von ihr ging auch das Engagement in der Programm- und
Projekt-
diskussion aus.
Die Jugendinitiative schlug in Absprache und Diskussion eigener Vorschläge
mit den
Partnergruppen vom OHP Lubuskie und aus Minsk vor, das Gesamtprogramm für
die
Sensibilisierung der Jugendlichen hinsichtlich einer eigenständigen
Projektarbeit zu
nutzen und mit entsprechenden Ergebnissen den Erfolg der Begegnung für die
Jugend-
lichen selbst sichtbar und zum nachhaltigen Erlebnis werden zu lassen.
Die deutsche Gruppe bereitete sich sehr intensiv darauf vor, schnell und
unkompliziert
Brücken des Vertrauens und der Gemeinsamkeit zu schaffen, Vorurteile bereits
im
Ansatz zu erkennen und zu diskutieren sowie Sprachbarrieren zu überwinden.
Bei ei-
nem Teil der Jugendlichen ist im Zusammenhang mit der Teilnahme an
bisherigen
Begegnungen bereits ein Grundsprachschatz vorhanden. Durch die Mädchen und
Jun-
gen der Jugendinitiative wurden Sprach- und Animationsspiele erdacht und neu
erprobt.
Im eigenen Anspruch, sich vor allem im Bereich spielerischer
Kommunikationsübung
einzubringen, profitierte die Jugendinitiative von den bisherigen guten
Erfahrungen und
einem "Spielepool".
Kreativ: Papiermodenschau
In der Vorbereitung der Begegnung kam es durch die Jugendlichen zu
Absprachen mit
den Workshopleitern der Projekte "Foto" und "Video", in denen die
Zielsetzung, die
Voraussetzungen und die beabsichtigten Wirkungen und Ergebnisse diskutiert
wurden.
In diesem Zusammenhang stand die Einbeziehung ausnahmslos aller
Teilnehmer/innen
an der Projektarbeit in der Reflexion des Programmerlebnisses [neue
Erkenntnis,
Freundschaft, Aktion, Gemeinschaft, Lebensgefühl, Partizipation ...] im
Mittelpunkt.
Zusätzlich ergab sich die Aufgabe, einen reibungslosen und erfolgreichen
Ablauf der
Projekte zu organisieren [Schaffung von Bedingungen, Bereitstellung von
Räumlichkei-
ten, Vorbereitung von Equipment, Ausleihe von Projektutensilien und -technik
etc].
Als Equivalent zur Workshop-Arbeit in gemischten Teams zielte die
Vorbereitung der
Begegnung in seiner Gesamtheit auf Partizipation in der konkreten Situation
und auf
Erlebnis im Kontext interkultureller, -aktiver und -disziplinärer
Programmaktion.

Stadt und Natur - Kultur und
Wissenschaft. Gestern - Heute - Morgen.
Wanderung durch den Bezirk mit Zwischenstopp am Unfallkrankenhaus.
Die Jugendinitiative initiierte mit der urban-social gGmbH einen
Projekt-Wettbewerb in
den Kategorien Porträt, Akt, Mensch und Umwelt [Foto-Projekt] und
orientierte auf die
"Erarbeitung" einer Story, eines Drehbuches und eines Regieplanes in der
Einbezie-
hung von Teilnehmer/innen aus Marzahn-Hellersdorf, des OHP Lubuskie und aus
Minsk
[Videoprojekt].
Zu Absprachen von Jugendlichen zur Begegnung in Berlin kam es längerfristig
bereits
zu Austauschmaßnahmen in Minsk und in Zary (OHP Lubuskie) in 2009.
In auswertenden Gesprächen und im Zusammenhang mit anhaltenden Kontakten
zwischen Mädchen und Jungen konnten eigene Ideen und Vorschläge der
Jugendli-
chen stärkere Berücksichtigung finden (sportliche Aktivitäten [auch und
besonders in
Verbindung mit Animation], Kreativ-Wettbewerbe der Gruppen).
Es wurde insbesondere deutlich, dass die Teilnehmer/innen auf Maßnahmen
setzen,
in denen bereits in der Anfangsphase der Begegnung spontane Kontakte und
Freund-
schaften entstehen können. Grundsätzlich wurde von der konkreten
Modifizierung des
Anspruchs an die Inhalte der Begegnung (Partizipation und pädagogischer
Ansatz /in-
terkulturelles Lernen) ausgegangen, Programmdeterminanten diskutiert und das
auf
Kommunikation, Information, Kreativität und Innovation ausgerichtete
partizipatorische
Moment im Blick auf eine Begegnung mit Projektcharakter (Anerkennung von
Projekt-
arbeit als einer Methode, in der allen Beteiligten ein Höchstmaß an
Selbstverwirkli-
chung/-darstellung sowie Mitwirkungsbereitschaft und Eigeninitiative
abverlangt wird).

Wesentliche Komponente des vorzubereitenden Begegnungsverlaufs war der
gemein-
same Ansatz, mittels kollektiver Interessiertheit und individuellen
Anspruchs an die
Programmgestaltung, einen möglichst ununterbrochenen Kreislauf von Idee –
Initiative –
Erlebnis – Partizipation, von Input und Output, zu schaffen.
Bereits in der systematisierenden und abzustimmenden Phasen der
Projektdiskussion
gab es weitgehende Übereinstimmung zur Übernahme von Eigen- und
Selbstverant-
wortung und eine abgestimmte Koordination in der Symbiose von Interessen und
Mög-
lichkeiten.
Der gesamte Begegnungsverlauf richtete sich in seinem Charakter auf ein
gemeinsa-
mes, alle einbeziehendes und auf die Übernahme von Verantwortung und
Eigeninitiative
zielendes Programm, in dem sich die Jugendlichen selbst als Akteure
begreifen und
im dynamischen Erleben bei Vermischung der Gruppen zur Gesamtheit in der
Aktion
kommen.
Insbesondere auch bei Berücksichtigung der verschiedenen Hintergründe der
Teilneh-
mer/innen (sozialer, finanzieller, bildungsrelevanter Aspekt) erwies sich
wiederholt,
dass mit der Übertragung von Eingenverantwortung und Anerkennung von
Leistung
gleichsam nachhaltig partizipiert wird und grundsätzlich Integration
verbunden ist.
Stadtrallye mit Sonnenbad im Regierungsviertel
Unten: Berliner Länderabend mit Miss- und Mister-Wahl

Die Mitwirkung der gemischten und der, aus der Gesamtheit der
Teilnehmer/innen nach
Interessen aufgeteilten Teams für die Einbindung in die Projekte Video und
Film,
funktionierte im Programmverlauf vom gemeinsamen Erlebnis und kam hierüber
letzt-
lich zur gemeinsamen Erfahrung. In der inhaltlichen interkulturellen,
interaktiven, inter-
disziplinären und intermedialen Spezifick des Programms (von der Teilnahme
zur mehr
oder weniger bewussten Teilhabe in der Wahrnehmung, direkte Einflussnahme
auf
Abläufe und Geschehnisse bei aktivem Erleben und innovativem Lernen [in der
kollek-
tiven und individuellen Erkenntnis zu Selbstvertrauen und -dynamik]) fanden
die Teil-
nehmer/innen schnell und völlig unkompliziert zusammen.
Besondere Relevanz kam geplanten oder spontanen Programmaktionen zu die
letztlich
auf Integration durch Kommunikation ausgerichtet waren. Schwerpunkte
bildeten hier-
bei unter anderem Kennenlern- und Animationsspiele (jederzeit und überall),
die Stadt-
rallye (ein Berlin-Spiel in gemischten Kleingruppen-Teams [mit konkreten
Beauftragun-
gen der
Gruppen zu bestimmten Zielen oder Gegebenheiten und zur kommunikativen
Verstän-
digung], die Mitarbeit an den Projekten "Foto" bzw. "Video" [einschließlich
der Work-
shop-Diskussionen und entsprechender Abläufe und Aktionen in
Projekt-Vermischun-
gen wie z. B. die eigenständige Erstellung einer Performance-Choreografie
oder das
"Projekt im Projekt": "ich bin mein eigenes Kunstwerk"], die Länderabende (Interpre-
tationen und Präsentationen durch die Gruppen, gemeinsame Vorbereitung der
Nation-
alitätenküche, Kulturprogramme und eigene spielerische Animation), die
gemeinsame
Vorbereitung der Vernissage zur Vorstellung der Projekt-Ergebnisse oder die
Ideenbe-
ratung zum Abschluss der Jugendbegegnung.
Mut, Geschicklichkeit und vor allem Vertrauen: alpines Bergsteigen am
Marzahner Kletterfelsen
Die Jugendbegegnung war dem Ziel verpflichtet, über den Weg der Gestaltung
des Pro-
grammalltages und der individuellen wie gemeinsamen Partizipation Energien
(der
eigene Antrieb, dass Angewiesen sein auf den/die jeweils Andere[n])
freizusetzen und
sich so, im Kontext der ununterbrochenen Aktion, für die Bindung des/der
Einzelnen
zum/r Einzelne(n) -› zum eigenen Team -› des, auf konkrete Interessen
bezogenen
Teamteils zum jeweils anderen Part im anderen Team -› der Gruppe zur
[jeweils] ande-
ren Gruppe bzw. letztlich zur Gesamtheit der Teilnehmer/innen an der
Begegnung
(Akzeptanz, kommunikative Ebene, Verlässlichkeit, Freundschaft), zu
befähigen. Als
wichtig erachtete die urban-social gGmbH hierbei die Einbeziehung
sozialpädagogi-
scher Kräfte mit entsprechenden Erfahrungen in der Gruppenarbeit (bei
Beachtung
z. B. der sozialen Determiniertheit und individueller Besonderheiten
[insbesondere auch
bei den Jugendlichen aus Marzahn-Hellersdorf mit überwiegend russischem
Migra-
tionshintergrund] sowie Konfliktmanagement).
Für das gemeinsame Erleben des Programmalltages nutzte die urban-social
gGmbH
erprobte wie neue Möglichkeiten im engen Zusammenwirken mit kommunalen
Einrich-
tungen, Freien Trägern und Vereinen sowohl im Bezirk auch als im engeren
Sozial-
raum. Besondere Anerkennung fanden hier vor allem Maßnahmen und
Veranstaltun-
gen, die aus ihrem Charakter heraus alle Jugendlichen gleichermaßen
einbezogen und
ansprachen ("Toleranz in Yards" mit den Berlin-Bullets, "Toleranzgolfen -
Fair und
Tolerant beim Minigolf in gemischten Kleingruppen", alpines Bergsteigen -
Erzwingung
des Marzahner Kletterfelsen [in Kooperation mit dem Alpin-Club Berlin,
Sektion des
DAV], "Kreativ mit Idee und Papier - Papiermodenschau",
Antiaggressionstraining mit
der OGJ [operative Gruppe Jugendgewalt] der Berliner Polizeidirektion 6).
Kulinarische nationale und regionale
Spezialitäten und faszinierende Kulturprogramme
zu den Länderabenden der Gruppen. Stimmung, Spaß und tolle
(interkulturelle) Aktionen.


Der insgesamt abgestimmte Programmverlauf setzte auf Verständigung,
Verlässlich-
keit und Interkommunikation in allen Begegnungsphasen. Es wurden gemeinsame
Lösungen in Problemsituationen angestrebt und selbständige Handlungsansätze
unter-
stützt.
Grundsätzlich beabsichtigte die urban-social gGmbH überwiegend junge
Menschen in
die Begegnung einzubeziehen, die sich bislang selbst im gesellschaftlichen
"Abseits"
und als "chancenlos" begreifen, die ihr soziales Umfeld und ihre natürliche
Umwelt eher
als "Belastung" empfinden, die lernschwach sind oder die aus ihrer sozialen
bzw. finan-
ziellen Situation heraus, in- oder außerhalb ihrer Familien, benachteiligt
leben.
Insbesondere aus der Sicht dieser Zielgruppenbestimmung engagiert sich die
urban-so-
cial gGmbH mit ihrem polnischen Partner vom OHP Lubuskie (Ochotniczych
Hufców
Pracy) und nimmt, hierbei vor allem über die Jugendinitiative des Hauses "Pro-social",
Einfluss auf die Einbeziehung Jugendlicher in sozialer Benachteiligung und
mit Integra-
tionsproblemen aus den verschiedenen Sozialräumen Marzahn-Hellersdorfs [vor
allem
des Stadtteils Marzahn-NordWest].
Über unseren Partner in Minsk wurde dieser Zielgruppenbestimmung nur in
Ansätzen
entsprochen [hier beteiligten sich überwiegend studentische Jugendliche ohne
erkenn-
bare Problemsituation], so dass sich in der Konsequenz ein sehr gemischtes
Gesamt-
bild der Teilnehmer/innen ergibt.
Die Erfahrungen der urban-social gGmbH zeigen, dass eine "bunte Mischung"
Jugend-
licher in äquivalenter oder völlig verschiedener Lebenssituation die
Begegnungsmaßnah-
men eher bereichern. Im Programmverlauf überwiegt in der notwendigen
Gemeinsamkeit
das primär Verbindende. Die Jugendlichen partizipieren hier gleichermaßen
mit- und
voneinander.
Toleranz in Yards. American Football mit
den Berlin Bullets
Links: Toleranz und Fairness in gemischten Kleingruppen. Minigolf.
Rechts: Europäische Mühlentraditionen. Besuch der Marzahner Mühle.
Integration sowie verlässliches und freundschaftliches Miteinander ergibt
sich erfah-
rungsgemäß nicht nur aus der Absichtserklärung zur gemeinsamen Aktion
sondern vor
allem aus der Situation des notwendig kommunikativen Umgangs, des
Aufeinander-
angewiesen-Seins und des Vertrauens auf der Grundlage des eigenen als auch
des
Engagements der anderen Teilnehmer/innen.
Mit der eigentlichen Absicht, für und mit den Jugendlichen ein Programm zu
realisieren,
dass ihre Eigenständigkeit im Verbund der Gesamtheit stärkt, Kontakte und
Freund-
schaften fördert, Vorurteile abbaut, Differenzen offenlegt und Lösungen
aufzeigt, Tole-
ranz und Akzeptanz abverlangt sowie das kreative und innovative Moment in
der Aktion,
vor allem auch im Projekt individuell wie im Konsens des Teams aktiviert,
ergaben sich
letztlich auch die eigentlichen Schwerpunkte.
In diesem Zusammenhang war gleichsam die Aufgabe gestellt, nachhaltig und
innovativ
auf die eigenen Befindlichkeiten der Jugendlichen, ihre individuell wie
gemeinschaftlich
durch den Lebensalltag geprägte Rolle als junge Europäer/innen im Kontext
ihrer Ge-
fühle im Für- und Miteinander zu reagieren und so Motivationen für Impulse
in der ge-
meinsamen Partizipation, insbesondere durch Integration und Bewegung, zu
schaffen.
Ein besonderer Stellenwert kam hierbei einerseits der Schaffung einer
verbindenden
Dynamik zwischen den Erwartungen der Teilnehmer/innen an das Programm und
ande-
rerseits dem Ansatz des Programmdetails in seiner an den/die Teilnehmer/in
selbst, zu.
Aus der präventiven Arbeit der Berliner
Polizei.
COOL SEIN: TOLERANZ STATT GEWALT. AKZEPTANZ STATT IGNORANZ.
In der Diskussion mit Dirk von der operativen Gruppe Jugendgewalt der
Polizeidirektion 6

Geschichtsexkurs auf dem Marzahner
Parkfriedhof. Blumeniederlegung am Denkmal für die
europäischen Opfer faschistischer Zwangsarbeit.
Foto rechts: "Cresh-Kurs "Videoin der Berliner Medienakademie Charlottenburg
In der Auswertung der Jugendbegegnung konnte durch die Teamer/innen wie
durch die
Jugendlichen eingeschätzt werden, dass mit dem Programm und seinen Projekten
der
Charakter der Begegnung auf dauerhafte und stabile Freundschaften
ausgerichtet und
nachhaltige Wirkungen auch für die eigenen Befindlichkeiten der
Teilnehmer/innen er-
reicht wurden.
Mit der Methode des zyklischen Aufbaus von Höhepunkten im Programm gelang es
gut,
die Erkenntnis von gleichberechtigter Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit,
die
ständige Auseinandersetzung mit dem/der Anderen sowie das Verständnis und
Begrei-
fen des Andersseins, des Anderslebens, -fühlens, -liebens und -denkens
(Toleranz und
Akzeptanz) als Bereicherungen individueller Lebenswelten und –auffassungen
(Kultur,
Religion, Beziehungsverhältnisse, Welt(an)sichten) zu transportieren.
Die urban-social gGmbH und die Jugendinitiative des Hauses "Pro-social" hat
mit eini-
gen Prgramminhalten neue Wege beschritten und sah sich insgesamt in ihrer
Richtung
bestätigt, auch bei entsprechender Zielgruppenausrichtung (siehe oben) keine
Abstriche
am inhaltlichen Niveau der einzelnen Maßnahme zu akzeptieren.
Mit der Jugendbegegnung gelang es, nachhaltig und offensiv Wahrnehmungen und
Wirkungen bei den teilnehmenden Mädchen und Jungen zu erreichen, die die
Sinnhaftig-
keit und den Zweck europäischen Jugendaustausches deutlich werden lassen.
Die Begegnung stärkte das Selbstvertrauen der Jugendlichen, schärfte den
Blick auf die
eigenen Fähig- und Fertigkeiten sowie kreativen und innovativen Ambitionen.

Workshop im Freien.
Ohne Kamera und
Maske geht nichts: Video-Workshop
Die Teilnehmer/innen waren zunehmend in der Lage, sich mit dem Programm und
den
"Projekten im Projekt" zu identifizieren, sich in der Begegnung zu
artikulieren, eigene
Positionen und Meinungen zu vertreten sowie sich aktiv in die Maßnahmen
einzubrin-
gen.
Hierbei entstanden Freundschaften und eine ausgeprägte Form des
Solidargefühls
untereinander. Besonders anzuerkennen ist die Bereitschaft der sehr aktiven
Mitwirkung
und Teilhabe an der Projektarbeit (von der Meinungsbildung über die
Information und
Kommunikation, das innovative "Neue" [z. B. beim ersten "Kontakt" mit einer
bislang un-
vertrauten "multimedialen Welt" beim "Media-Workshop" in der Medien-Akademie
Berlin]
bis zur eigenen Aktion im Projektverlauf (Foto, Video]).

Im Fotostudio (Umfunktionierter Raum der Jugendinitiative)
Synergieeffekte, die sich letztlich aus der Programmkonstellation im
Zusammenhang
didaktischer Ansätze interkulturellen Lernens ergaben, zeigten sich in
kritischer/selbst-
kritischer Reflexion eigener Positionen und wirkten, insbesondere auch bei
der Gruppe
Jugendlicher aus Marzahn-Hellersdorf, zunehmend aktivierend/mobilisierend.
Im Begegnungsverlauf kam insbesondere der Best-Practices-Projection in der
Anwen-
dung anerkannter Methodik und spezieller Projektorientierung eine
entsprechende Be-
deutung zu. Hierbei gelang es gut, Interdisziplinarität sowie gemeinsame
Aktion, indivi-
duelle Erwartung und auf das Team abgestimmte innovative Ambition und
Kreativität in
Übereinstimmung zu bringen.
Spätestens mit der Präsentation der Projektergebnisse zur Vernissage der
Jugendli-
chen, eigentlich aber schon in der Mitwirkungsphase im Projektverlauf,
zeigte sich sehr
deutlich die Bestätigung der Erwartungshaltung der Jugendlichen an der
Begegnung.
Hier sahen sie sich in ihrem Engagement besonders beachtet, standen im
Mittelpunkt
und fühlten sich in Verantwortung für den Erfolg des Gesamtprojekts.
Auf der Grundlage unkomplizierter Gemeinsamkeit im täglichen Miteinander
entwickelte
sich mit der Programmvielfalt auch zunehmend konstruktives Interesse und der
Wille,
mit eigener Aktivität aufzufallen, "wichtig zu sein".
Vernissage. Ausstellungseröffnung und Projektpräsentation der Jugendlichen.
Zu Gast:
der Kulturstadtrat des Bezirk Marzahn-Hellersdorf, Stephan Richter (SPD)
Im Ergebnis der Projekte entstand eine repräsentative Fotoausstellung (in
den Katego-
rien Porträt, Akt und „Kreativ. Wir - hier. Marzahn“ ein in sich
geschlossener Videofilm
mit einer lustigen "Kriminal"-Story, der sich auf eine fiktive Situation
während einer
Jugendbegegnung bezog. Die Arbeit in beiden Workshops wurde professionell
angelei-
tet und sozialpädagogisch begleitet. Projektverlauf und -ergebnis werden auf
der Inter-
netseite der Jugend- initiative des Hauses "Pro-social" in einem eigenem
Resümee
beschrieben:
"... Der Schwerpunkt des nachhaltigen und freundschaftlichen
Programmerlebens lag
diesmal in den inhaltlichen und methodischen Workshops Foto und Video.
Hierzu
haben sich besonders die Workshopleiter Markus Milcke (Foto) und Christian
Smoljan-
ski (Video) langfristig und gut vorbereitet...
In den vielen Stunden konzentrierter Arbeit lernten sich die Jugendlichen
aller drei Län-
der bestens verstehen, kommunizierten sie und partizipierten voneinander.
Besonders
wichtig aber: es wurde viel gelacht, Spaß und Freude ohne Ende war angesagt.
Was nicht sofort gelang fand seine erste, zweite … x-te Wiederholung. Die
Teilneh-
mer/innen entdeckten sich selbst als Regisseure, Kameraleute und
Fotograf/innen,
Stylistinnen und Visagistinnen als Models oder Schauspieler. Dazwischen
blieb genug
Möglichkeit, im „allgemeinen“ Programmablauf neue Ideen zu entwickeln und
ein wenig
– bemerkt oder unbemerkt – ein wenig zu „proben“.
Die Aufregung war groß, dass Ergebnis zunächst offen. Bestimmend war allemal
die
Freude an der Sache. Allein das Mitmachen, das unbedingte Recht auf Meinung
und
Mitsprache sowie die Resonanz des/der jeweil(s) Anderen auf die eigenen
Ambitionen
machte das Geschehen in den Workshops spannend. Natürlich war auch Ehrgeiz
für
Leistung und Spannung auf Neues im Spiel. Nichts sollte dem Zufall
überlassen, alles
thematisiert und im Team diskutiert werden.
Was entstand hatte es „in sich“! Alle Mühen haben sich gelohnt, jede
Herausforderung
brachte neue Energien..."
(siehe:
http://pro-social.de/Jugendinitiative_Archiv_Foto_Video_2009.htm)
Die Anwendung aller Methodik hatte immer auch die Einbeziehung, Einbindung
und
Teilhabe möglichst aller Jugendlichen zum Ziel. Hier engagierte sich
insbesondere die
Jugendinitiative des Hauses "Pro-social".
Die Sieger/innen-Fotos in den Kategorien:
"Porträt", "Akt" und
"Kreativ. Wir - hier. Marzahn"
1. Preis: "Porträt:
Milena Sojka (Slubice)
1. Preis: "Akt": Elisa Wirbel (Jugendinitiative, Marzahn-Hellersdorf)
1. Preis: "Kreativ": Alexej Shpakau (Minsk)
Die besten Fotos der Kategorie "Kreativ. Wir hier. Marzahn":

Julia Smalko
Minsk (links) und
Katja Tokarenko, Jugendinitiative Marzahn-Hellersdorf

Christin Hofmann und Nina Zakharchenko (beide Jugendinitiative
Marzahn-Hellersdorf)
Dawid Chodzinski (OHP Lubuskie)
Eine besondere Bedeutung kam der Animation zur sprachlichen als auch
nonverbalen
Kommunikation im Spiel wie im gemeinsamen Umgang, insbesondere auch in den
Phasen der Projektarbeit, zu.
Die Einbringung entsprechender Methoden hatte die Aufgabe, Inhalte zu
transportieren
und dazu beizutragen, dass Kennenlernen der Mädchen und Jungen schnell und
un-
kompliziert zu begünstigen sowie dauerhaft und nachhaltig zur Überwindung
von eventu-
ellen Vorurteilen, für Akzeptanz und die Forcierung von Freundschaften,
beizutragen.
Im Programmalltag fanden hier insbesondere das Rollen- und Vertrauensspiel
sowie das
Aktions-, Animations- und Kommunikationsspiel entsprechende Anwendung.
In der Bedienung eines sehr umfangreichen "Spiele-Pools" der
Jugendinitiative des Hau-
ses "Pro-social" wurden geplante und spontan initiierte Möglichkeiten für
die spielerische
Aktion genutzt.
Die wesentliche Ausrichtung zur Implementierung der "Projekte im Projekt"
bestand in
der Anwendung der Workshop-Methode. Hier erfolgte die gleichsam die
Partizipation der
Teilnehmer/innen über den Vortrag und die Diskussion, über das innovative
Lernen in
der Gruppe am konkreten oder abstrakten Detail des Projektgegenstandes bzw.
-inhal-
tes und über die direkte (Eigen-)beauftragung/Einbeziehung der Jugendlichen
in die prak-
tische Aktion der jeweiligen Projektphase.
Während der Jugendbegegnung fanden insbesondere Methoden Anwendung, die sich
mit den Programminhalten in Übereinstimmung bringen ließen und auf die
Gesamtheit
der Teilnehmer/innen und Gruppen (auch hinsichtlich der
Zielgruppenidentität) abge-
stimmt waren:
|
- |
Moderation, Vortrag, Herausforderung der Eigendynamik und Diskussion
|
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- |
Animation, Kommunikation und Rhetorik |
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- |
Präsentation |
|
- |
Projektmanagement (Führung der Projekte)
|
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- |
Förderung der Selbst- und Mitbestimmung der Jugendlichen
|
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- |
Gruppen- und Teamarbeit im Anspruch auf
Kreativität und Innovation |
Die mit dem Begegnungsinhalt gleichsam verbundene Toleranzidee fand seine
Um-
setzung natürlich zuallererst im Alltagsverhalten und im umgänglichen
Miteinander.
Die Jugendlichen fühlten sich aufeinander angewiesen. Dieses Gefühl wurde
durch die
abgestimmte Programmkoordination und Maßnahmen, die das Gemeinsame im Ein-
zelnen/Individuellen erforderten, bestärkt.
Weitere Fotos in den verschiedenen Kategorien:
Als wichtige Form der Teamfindung und des toleranten Umgangs miteinander
erwiesen
sich wiederum Methoden, die die Kommunikations- und Partizipationsebene
positiv
beeinflussten und Aktion mit Toleranz und Akzeptanz verbanden.
Die Anwendung entsprechender Methoden konnte nur im Wissen um die
Zielgruppen-
Dynamik und die vorerst offene Projektausrichtung erfolgreich sein. Auf jede
formal-obli-
gatorische Form des "erhobenen Zeigefingers" wurde bewusst verzichtet, das
"Für und
Wider" in der Gruppendiskussion hingegen herausgefordert.
Alle Methoden, die dazu beitrugen, ein entsprechendes Aktionsfeld zu
bereiten und so
eine Ebene ununterbrochener Partizipation im Programm zu schaffen, hat sich
bewährt.
Letztlich ging es hier um die direkte Einbeziehung der Jugendlichen und um
Möglich-
keiten, Kontaktaufnahmen und Freundschaften auf der Basis gleicher
Interessen zu
unterstützen.
Im wesentlichen sind hier das Animations- und Kommunikationsspiel als
beliebte Form
des Miteinander anerkannt.
In systematisierenden und abzustimmenden Phasen der Projektdiskussion
bewährte
sich die weitgehende Übereinstimmung zur Übernahme von Eigen- und Selbstver-
antwortung und eine abgestimmte Koordination in der Symbiose von Interessen
und
Möglichkeiten im Begegnungsverlauf.
Als Grundlage des methodischen Herangehen an einzelne Maßnahmen hatte
wiederum
die gemeinsame Vorbereitung (die Idee, die gemeinsame Position), die
Motivation (ge-
meinsame Beratung und kontroverse Diskussion), die Initiative, die
gemeinsame Aus-
wertung und die Erarbeitung von Schlussfolgerungen ihre positive und
nachhaltige Wir-
kung.
Die Gruppen waren sich einig, mittels eigener Aktivität, selbst regulierter
Initiative und
kreativer Aktion eine akzeptable Form interkultureller Bildung und Bindung
zu finden,
die letztlich integrierend und mobilisierend wirkt.
Die erfolgreiche Bilanz der Begegnung bestätigt zudem dass es durchaus
zweckmäßig
ist, im Jugendaustausch die Methode des Workshops anzuwenden, der sich, gut
ange-
leitet und entsprechend geführt, im eigenständigen "Projekt im Projekt" als
erfolgreich
für die gemeinsame Partizipation und die Verständigung der Jugendlichen
untereinander
auswirkt.
Im Projekt zählen Engagement und Ergebnis, nicht Sprache oder Nationalität.
Bewährt haben sich alle Methoden, die den Jugendlichen genügend Spielraum zu
eige-
ner Aktion und Initiative ließen und die immer wieder neue Möglichkeiten
eröffneten,
Ideen zu entwickeln, Vorschläge einzubringen, an der Realisierung von
Aufgaben maß-
geblich mitzuwirken und von den Ergebnissen im Team zu partizipieren.
Bereits in der Vorbereitung der Begegnung stellte sich das Leitungsteam
gleichsam auf
die Bewältigung von Konflikt- oder Konträrsituationen insbesondere in der
Eingewöh-
nungs-Kennenlernphase in der Widersprüchlichkeit und Einheit/Vielfalt von
affektiver
(auf das Gefühl wirkender, die Emotion bestimmender, Faktoren), voluntärer
(auf die
individuelle und den Wunsch beziehende Erwartungen) als auch intellektueller
Ambiva-
lenzen (auf die eigene Beurteilung des jeweiligen Moments, die selektive
Wahrneh-
mungen), ein.
Die gemeinsame Aktion und die Wahrnehmung der praktisch erlebbaren
Gemeinsam-
keit überzeugte bereits in den ersten Tagen der Begegnung von dem Willen, in
Durch-
mischung der Gruppen individuell und kollektiv zu partizipieren.
Insbesondere die Projekt-
arbeit aber auch verschiedene andere Programmmaßnahmen ließen von vornherein
den Schluss zu, dass es zu einem interdisziplinären Zusammenhalt kommt, der
einen
lenkenden oder klärenden Eingriff des Leitungsteams überflüssig macht.
Besonders gute Resonanz fanden Maßnahmen, in denen die Jugendlichen in ihrem
kreativen und innovativen Leistungsbestreben (zunächst unabhängig vom realen
Leistungsvermögen) - immer in einheitlicher Aktion mit anderen - besonders
gefordert
und gefördert wurden.
Die Jugendlichen erkannten sich hier ihr eigenen Rolle und Funktionalität
als die
"Macher" des Projekts, die Wichtigsten, ohne die das Projekt nicht möglich
wäre.
Hiermit ergab sich für die Workshop-Leitungen die Aufgabe, möglichst viele
inhaltliche
Ansätze zu vermitteln und zu diskutieren, die dann in die "impulsive
Weiterbearbeitung"
an die Jugendlichen selbst "übergeben" und "nur" noch mittelbar
(künstlerisch, ästhe-
tisch, handwerklich, technisch etc.) beeinflusst werden.
_kl.jpg)
Als wichtig für die Findung der Gruppen und die Basis gemeinsamer Aktionen
erwiesen
sich bewährte Inhalte der Programmgestaltung wie z. B. die gut vorbereitete
Berlin-Stadt-
rallye – die auf Kommunikation, Motivation und Verlässlichkeit innerhalb der
gemischt
strukturierten Gruppe ausgerichtet war.
Von solcherart Maßnahmen gingen letztlich Impulse für die Gesamtheit von
Abläufen
aus, die den Erfolg der Maßnahme/Veranstaltung in der Teamfähigkeit
voraussetzen.
Die Motivation zum Engagement der Jugendlichen ergab sich vor allem aus dem
Vertrauen zu ihnen.
Die Übergabe und Übernahme eigener Verantwortung und die gemeinsame
Ausrichtung
auf ein Ergebnis, dass in relativer Eigenständigkeit entstand und letztlich
überzeugt,
gefiel den Mädchen und Jungen.
Hans-Jörg Muhs
urban-social gGmbH |
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