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Deutsch-Polnisch-Weißrussisches Multiplikator/innen-Treffen
"Bockwurst, Bigos, Borschtsch. 5. Gang" im Haus „Pro-social“
27. September - 03. Oktober 2009
Deutsch-Polnisch-Weißrussische Multiplikator/innen-Treffen im Haus
„Pro-social“
sind inzwischen zur jährlichen Tradition geworden. Sie haben ihren festen
Platz im
Rückblick auf die gemeinsame Arbeit im laufenden und in der Sicht und
Maßnah-
meplanung für das jeweils kommende Jahr.
Die nunmehr sechste Auflage der Deutsch-Polnisch-Weißrussischen Begegnung
von Multiplikator/innen fand ihren Abschluss mit einer Veranstaltung, an der
die
Vorsitzende des Marzahn-Hellersdorfer Städtepartnerschaftsvereins e. V.,
Petra
Wermke, teilnahm und bei der sie in einem beeindruckenden Statement zu
Schwer-
punkten der partnerschaftlichen Zusammenarbeit in 2010 sprach.
Teil der open-space-Runde. Foto oben, neben dem Geschäftsführer der
urban-social gGmbH,
Dr. Jürgen Koch (3. v. l.), die Moderatorin des open-space, Anna
Goshchinskaya

Mit der Ausrichtung auf den 65. Jahrestag der Befreiung vom
Hitlerfaschismus
orientierte sie gleichsam auf eine Zielsetzung städtepartnerschaftlicher
Zusammen-
arbeit, die bereits in der Gruppenarbeit zum open-space des
Multiplikator/innen-
Treffens zu konkreten Ergebnissen gemeinsamer Vorhaben, insbesondere im
Deutsch-Polnisch-Weißrussischen Jugendaustausch, geführt hatte und die nun,
mit den Hinweisen und der Zusage der Bereitschaft zur Unterstützung durch
Petra
Wermke, langfristig und gemeinsam vorbereitet wird. Hierzu haben sich sowohl
die Teilnehmer/innen aus Marzahn-Hellersdorf, aus Tychy und aus den Minsker
Stadtbezirken „Oktjabr“ bzw. „Partizan“ als auch aus unserer polnischen
Partneror-
ganisation vom OHP Lubuskie in kooperativer inhaltlicher und erster organisatori-
scher Maßnahmeplanung bereits geeinigt.
Die diesjährige 7-tägige Multiplikatorenbegegnung erwies sich erneut als
eine dyna-
mische Form gemeinsamer Arbeit, in deren Ergebnis konkrete
Schlussfolgerungen
und Planungsvorgaben für die künftige Zusammenarbeit stehen. Ohne den
Anspruch,
alle Vorstellungen und Ideen in ein dogmatisches Schema zu pressen und als
endgültig „festgesetzt“ zu sehen, kam es wieder zu einer Vielzahl guter
Vorschläge
und weitläufiger Absprachen im Bereich des städtepartnerschaftlichen- und
Jugend-
austausches.
oben:
... während der Gruppenarbeit. Foto unten: Präsentation einer
Jugendbegegnung

Im Ergebnis des open-space, dass seine Ergänzung durch Vorstellungen,
Präsen-
tationen und Erfahrungsaustausche fand, die sich auf konkrete Einrichtungen
und
Projekte im Bezirk Marzahn-Hellersdorf bezogen (Kinder- und Jugendzirkus
Cabu-
wazi, Jugendfreizeit in Marzahn-NordWest [Jugendklub „Mehrweg“, Kinderkeller
im
Kulturhochhaus], Jugendwohngruppen „Leben“, „Neues Leben“ und „Mia“ im Haus
„Pro-social“, Polizeiabschnitt 62 und die Berliner Werkstatt für Behinderte
in Mar-
zahn), trafen sich interessierte Teilnehmer/innen in den Gruppen, um gezielt
für ge-
meinsame Projekte zu diskutieren. Als besonders wichtig erwies sich hierbei
die
auch die Teilnahme unseres Freundes Hubert Götz vom
Städtepartnerschaftsverein
Lauingen, des Geschäftsführers der Friedländer-Schule, Ulrich Schmidt,
zweier Sozi-
alarbeiterinnen der Jugendwohngruppen „Leben“, „Neues Leben“ und „Mia“ im
Haus
„Pro-social“, einer Mitarbeiterin des Kulturrings in Marzahn-Hellersdorf,
von Mädchen
und Jungen der Jugendinitiative „Jede® anders – alle gleich“ sowie des
Präventions-
beauftragten des Polizeiabschnitts 62, Gerd Boussel.
Wie in den vergangenen Jahren entstand auch diesmal ein sehr vielseitiges Dossier,
in
dem die Vorstellungen (Ideen, Zielsetzungen, Partner, Termine etc.) und
Kommuni-
kationsschwerpunkte in den Gruppen – teilweise auch zunächst „nur“ in den
An-
sätzen gemeinsamer Ideenfindung und Diskussion – in Kurzberichten und State-
ments enthalten sind.
Zwischen "Arbeitsbesuch und Leistungskurs": Kinder- und Jugendzirkus
Cabuwazi
Der Rückblick auf die erfolgreiche partnerschaftliche Arbeit in 2009 – hier
durch den
dokumentarischen Vortrag von Mädchen und Jungen der Jugendinitiative bzw.
der
Wohngruppe „Perspektiven“ zu einer gerade beendeten Begegnung mit
Jugendlichen
des OHP Wschowa (Vier Jahrzehnte im Dialog – sakrale Friedhofskunst) bzw.
einer
Gruppe Jugendlicher aus Marzahn-Hellersdorf und des Minsker Stadtbezirks „Oktjabr“
(Journalistencamp. "Gemeinsam - kreativ und innovativ. Eine Zeitung über
Minsk") -
als auch im Referat zu „Charakter, Zielstellungen und Methoden in der
partnerschaft-
lichen Arbeit und den Grundlätzen des ´Europäischen Jahres der Bekämpfung
von
Armut und sozialer Ausgrenzung´“, bildeten eine gute Grundlage für die
Ausrichtung
und Weiterführung von Aktionen insbesondere im bi- und trilateralen Jugend-
und
Fachkräfteaustausch in 2010.
„Mit den Ergebnissen des Multiplikator/innen-Treffens der urban-social gGmbH
sind
beste Voraussetzungen für die Weiterführung der bisherigen, erfolgreichen
und auf
Initiative und partnerschaftliche Aktion ausgerichteten Arbeit“ für den
Bezirk, für unsere
Freunde in Tychy, Minsk und vom OHP Lubuskie, für den Marzahn-Hellersdorfer
Städtepartnerschaftsverein und für das Haus ´Pro-social´ geschaffen worden“,
erklärte
Petra Wermke zum Abschluss. Sie verband ihre Anerkennung für die Tage
gemein-
samer Arbeit mit dem Versprechen auf Unterstützung „für die eine oder
andere
Maßnahme, insbesondere im Zusammenhang mit dem 65. Jahrestag der Befreiung“.
Abschlussabend. Foto rechts: Verbunden mit einer Abrechnung zur
Jugendbegegnung
in Wschowa "Sakarale Friedhofskunst" überreicht Dawid Chodziński (OHP)
Material zum
Projekt an Petra Wermke und dankt ihr für ihre unterstützenden Worte zum
Abschluss des
Treffens.
Mit der Auswertung des Treffens erhielten die Teilnehmer/innen in bester
Tradition
Zertifikate und eigens, in Kooperation mit dem Jugendklub „Mehrweg“,
bedruckte
T- Shirts zur Multiplikator/innen-Begegnung.
Hans-Jörg Muhs
urban-social gGmbH
Internetseite des OHP Lubuskie zur Multiplikatorenbegegnung
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