urban-social gGmbH
eingetragen im HRB 67969 beim
Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
 
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BLZ: 100 708 48,
IBAN: DE39100708480523282200
Kto.-Nr.: 5 232 822 00
 
Steuernummer ab 01.07.02:
27/602/52107





Jugendinitiative "Jede® anders - alle gleich"
Mein Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf

E-Mail: jeder-anders-alle-gleich@t-online.de

Unsere Jugendinitiative "Jede® anders - alle gleich" versteht sich als
lokale Projektgruppe von Mädchen und Jungen im Alter von
16 bis 27 Jahre, die ihre Ausrichtung in Zielen und Inhalten sieht,
die die Jugendlichen aus eigenem Antrieb, konzeptionell als auch
aus der Situation heraus, und, in Abstimmung und Koordination
mit den einzelnen Projektbereichen der urban-social gGmbH
des Hauses "Pro-social", eigenständig bestimmen.

 

Foto li.: Stand der Jugendinitiative des Hauses "Pro-social" zu Aktionen und Kampagnen,
Foto re.: Jugendinitiative bei der Presseauswertung


Die Jugendlichen der Initiative planen eigenständig lokale, regionale
als als auch internationale Aktionen im europäischen Themenkontext
und orientieren sich an den Schwerpunkten der Jugendprojektarbeit
und des Jugendaustausches mit besonderer Konzentration auf
bürgerschaftliches Engagement, Chancengleichheit und interkulturelle
Kommunikation.

Hierbei arbeitet die Jugendinitiative eng mit lokalen, regionalen und
europäischen Partnern zusammen:

  • kommunale Einrichtungen, Vereine und Freie Träger in den
    Bereichen der Jugend-/Sozialarbeit, der Migrant/innen-,  Kultur-,
    Sport- und   Städtepartnerschafts- sowie der Senior/innenarbeit;
  • Jungparlamentarier in der Bezirksverordnetenversammlung sowie
    Jugendparlament und Werkstatt für Engagement und Partizipation
    Marzahn-Hellersdorf (WEP);
  • regionalen Vereinen und Institutionen (hier v. a. Landesjugendwerk
    Berlin der AWO e. V.);
  • überregionale und nationale Einrichtungen der Jugendarbeit;
  • Schulen, Vereine und Einrichtungen der Jugend-/Sozialarbeit in
    europäischem Verbund und auf der Grundlage von Kooperationen
    der urban-social gGmbH.
     

In konkret definierten Aktionszeiträumen/-inhalten  realisieren die
Jugendlichen der Initiative einen, die jeweilige Kampagne im Imagebereich
für den eigenen, städtischen Sozial- und Natur-/Kulturraum begleitenden
Bildungszyklus.
In ihrem bürgerschaftlichen Engagement (insbesondere im Zusammenhang
mit zwei Kalenderprojekten) stützt sich die Jugendinitiative auf
Kampagneprinzipien, die durch begleitende Bildungszyklen entsprechend
begleitet werden:

  • Gemeinsames Erkunden und Kennen lernen des Bezirkes
    Marzahn-Hellersdorf und seiner urbanen Strukturen als akzeptable
    und prägnante Lebenswelt in wahrnehmbarer und nachhaltiger
    Hinwendung zum alltäglichen Lebensumfeld.
  • Urbane Jugendkulturen als Prozess translokaler und migrations-
    relevanter Aneignung im Bezirk.
  • Jugendliche mit Migrationshintergrund in Marzahn-Hellersdorf.
    Integration ist angesagt. Eine® für alle, alle für Eine(n).
  • Geschichte, Gegenwart und Zukunft – Marzahn-Hellersdorf heute:
    zwischen gestern und morgen.
  • Ein Standort, verschiedene Kulturen. Marzahn-Hellersdorf und seine
    Beziehung zu anderen Kulturen.
  • Toleranz und Internationalität im Haus „Pro-social“ als Teil des
    multikulturellen (Er-)Lebens Berlins.
  • Motivationstraining im Euro-Business-Planspiel.
  • „Tag des interkulturellen Dialogs“
  • Verortung von Urban-Culture-Projekten zwischen Szene, Pädagogik,
    Medien und Kultur.
  • „Jede® anders, alle gleich“. Andersleben, -lieben und –denken als
    Normalität.
  • Erarbeitung von Statements der Jugendlichen zu ihren eigenen Sichten
    auf ihren Bezirk (in der jeweils eigenen Befindlichkeit und
    Hintergründigkeit).

Die Bildungszyklen sind begleitet von ständigem Dialog und steter Aktion und
direkter Partizipation, Suche und Findung von Strukturen und Motiven, von
Diskussion und Handlungsofferten, von Regeneration und Motivation zur
Überwindung eventueller Resignation.

Im Zusammenhang mit den eigenen konzeptionellen Ansprüchen an das
Bildungsprogramm nahmen Jugendliche der Initiative in 2006/2007 u. a.
an einem Internationalen Jugendforum in Nanterre (Paris) zu Fragen
der Stadtteilarbeit und urbaner Jugendkultur (Interkulturalität und urbaner Raum;
„vorgelegene“ Quartiere von Großstädten und ihre Jugend),
sowie an Jugendbegegnungen in Tychy mit der inhaltlichen Ausrichtung auf
Jugendkultur („Musik verbindet“), in Brzeg Dolny und Zary (Regionalgeschichte
Wrozlaw bzw. Sozial- und Kommunalthemen), in Talmont (Öko-Thema),
Aytre (Jugendkultur) und an einem trilateralen Jugendseminar (Ideenfindung
im open-space, Jugendkultur, Bildung) in Minsk (BY, D, PL), teil.

Für die angestrebte Verbindung von Bildung und Jugendaustausch ergaben
sich als innovativer und freizeitspezifischer Anspruch an das konkrete
Erlebnis/Ergebnis der Bildungsoffensive in der Relevanz des Bildungs-
anspruchs des Hauses „Pro-social“ und seiner Jugendinitiative „an sich“: 
 

  • Partizipation als Beitrag zur Festigung einer gesamteuropäischen
    Friedensidee;
  • Brückenfunktion von Kultur und Kunst (traditionelle - und Jugendkultur);
  • Friedens- und Europarelevanz im Miteinander der Jugendlichen;
  • innovatives Begreifen des Individuellen im Allgemeinen;
  • Demokratischer Konsens im konstruktiven Streitgespräch und
    sachbezogenen Dialog;
  • Erarbeitung von Grundpositionen hinsichtlich eines gemeinsamen
    "Europa der Jugend";
  • Abbau von Vorurteilen, Entgegenwirken rassistischer/nationalistischer 
    Erscheinungen, Toleranz; Entwicklung/Förderung von Verständnis
    und Toleranz im Umgang miteinander;
  • Auf- und Ausbau zwischenmenschlicher Kontakte (Entstehung und
    Festigung länger währender Freund- und Partnerschaften);
  • Verstehen eigener Befindlichkeiten im multikulturellen und völkerverbin-
    denden Kontext;
  • Einbringen individueller Ansprüche und Erfahrungen (eigene Gefühls-
    und Erlebniswelt);
  • Begreifen des Andersseins als Bereicherung (kulturelle Vielfalt,
    Gender Mainstraiming, Religionen, Welt(an)sichten ...);
  • Kennen lernen von Vorzügen und Problemen des Sozialraums
    Marzahn-Hellersdorf in Berlin (bei Einbeziehung kommunaler Einrich-
    tungen und Freier Träger der Jugend- und Sozialarbeit).


Die Jugendinitiative wurde Ende 2007 für das Outdoor-Aktkalender-Projekt, in
seiner Wirkung weltweit erfolgreiche Imagekampagne für den Bezirk, mit dem
Ehrenamtspreis der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf
ausgezeichnet.

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gemeinnützige
Wohnheimgesellschaft mbh
Blumberger Damm 12/14
12683 Berlin
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Telefon: 030 / 56 29 26-0
Fax: 030 / 56 29 26 20
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