 


Jugendinitiative "Jede®
anders - alle gleich"
Mein Berliner Bezirk
Marzahn-Hellersdorf
E-Mail:
jeder-anders-alle-gleich@t-online.de
Unsere Jugendinitiative "Jede® anders - alle gleich" versteht sich als
lokale Projektgruppe von Mädchen und Jungen im Alter von
16 bis 27 Jahre, die ihre Ausrichtung in Zielen und Inhalten sieht,
die die Jugendlichen aus eigenem Antrieb, konzeptionell als auch
aus der Situation heraus, und, in Abstimmung und Koordination
mit den einzelnen Projektbereichen der urban-social gGmbH
des Hauses "Pro-social", eigenständig bestimmen.

Foto li.: Stand der Jugendinitiative des Hauses "Pro-social"
zu Aktionen und Kampagnen,
Foto re.: Jugendinitiative bei der Presseauswertung
Die Jugendlichen der Initiative planen eigenständig lokale, regionale
als als auch internationale Aktionen im europäischen Themenkontext
und orientieren sich an den Schwerpunkten der
Jugendprojektarbeit
und des
Jugendaustausches mit besonderer Konzentration auf
bürgerschaftliches Engagement, Chancengleichheit und interkulturelle
Kommunikation.
Hierbei arbeitet die Jugendinitiative eng mit lokalen, regionalen und
europäischen Partnern zusammen:
- kommunale Einrichtungen, Vereine und Freie Träger in den
Bereichen der Jugend-/Sozialarbeit, der Migrant/innen-, Kultur-,
Sport- und
Städtepartnerschafts- sowie der Senior/innenarbeit;
- Jungparlamentarier in der Bezirksverordnetenversammlung sowie
Jugendparlament und Werkstatt für Engagement und Partizipation
Marzahn-Hellersdorf (WEP);
- regionalen Vereinen und Institutionen (hier v. a. Landesjugendwerk
Berlin der AWO e. V.);
- überregionale
und nationale Einrichtungen der Jugendarbeit;
- Schulen, Vereine und Einrichtungen der Jugend-/Sozialarbeit in
europäischem Verbund und auf der Grundlage von Kooperationen
der urban-social gGmbH.
In konkret definierten Aktionszeiträumen/-inhalten realisieren die
Jugendlichen der Initiative einen, die jeweilige Kampagne im Imagebereich
für den eigenen, städtischen Sozial- und Natur-/Kulturraum begleitenden
Bildungszyklus.
In ihrem bürgerschaftlichen Engagement (insbesondere im Zusammenhang
mit zwei Kalenderprojekten) stützt sich die Jugendinitiative auf
Kampagneprinzipien, die durch begleitende Bildungszyklen entsprechend
begleitet werden:
-
Gemeinsames Erkunden
und Kennen lernen des Bezirkes
Marzahn-Hellersdorf und seiner urbanen Strukturen als akzeptable
und prägnante Lebenswelt in wahrnehmbarer und nachhaltiger
Hinwendung zum alltäglichen Lebensumfeld.
-
Urbane Jugendkulturen
als Prozess translokaler und migrations-
relevanter Aneignung im Bezirk.
-
Jugendliche mit
Migrationshintergrund in Marzahn-Hellersdorf.
Integration ist angesagt. Eine® für alle, alle für Eine(n).
-
Geschichte, Gegenwart
und Zukunft – Marzahn-Hellersdorf heute:
zwischen gestern und morgen.
-
Ein Standort,
verschiedene Kulturen. Marzahn-Hellersdorf und seine
Beziehung zu anderen Kulturen.
-
Toleranz und
Internationalität im Haus „Pro-social“ als Teil des
multikulturellen (Er-)Lebens Berlins.
-
Motivationstraining im
Euro-Business-Planspiel.
-
„Tag des
interkulturellen Dialogs“
-
Verortung von
Urban-Culture-Projekten zwischen Szene, Pädagogik,
Medien und Kultur.
-
„Jede® anders, alle
gleich“. Andersleben, -lieben und –denken als
Normalität.
-
Erarbeitung von
Statements der Jugendlichen zu ihren eigenen Sichten
auf ihren Bezirk (in der jeweils eigenen Befindlichkeit und
Hintergründigkeit).
Die Bildungszyklen sind
begleitet von ständigem Dialog und steter Aktion und
direkter
Partizipation, Suche und Findung von Strukturen und Motiven, von
Diskussion und
Handlungsofferten, von Regeneration und Motivation zur
Überwindung eventueller
Resignation.
Im Zusammenhang mit den eigenen konzeptionellen Ansprüchen an das
Bildungsprogramm nahmen Jugendliche der Initiative in 2006/2007 u. a.
an einem Internationalen Jugendforum in Nanterre (Paris) zu Fragen
der Stadtteilarbeit und urbaner Jugendkultur (Interkulturalität und urbaner
Raum;
„vorgelegene“ Quartiere von Großstädten und ihre Jugend),
sowie an Jugendbegegnungen in Tychy mit der inhaltlichen Ausrichtung auf
Jugendkultur („Musik verbindet“), in Brzeg Dolny und Zary
(Regionalgeschichte
Wrozlaw bzw. Sozial- und Kommunalthemen), in Talmont (Öko-Thema),
Aytre (Jugendkultur) und an einem trilateralen Jugendseminar (Ideenfindung
im open-space, Jugendkultur, Bildung) in Minsk (BY, D, PL), teil.
Für die angestrebte Verbindung von Bildung und Jugendaustausch ergaben
sich als innovativer und freizeitspezifischer Anspruch an das konkrete
Erlebnis/Ergebnis der Bildungsoffensive in der Relevanz des Bildungs-
anspruchs des Hauses „Pro-social“ und seiner Jugendinitiative „an sich“:
-
Partizipation als
Beitrag zur Festigung einer gesamteuropäischen
Friedensidee;
-
Brückenfunktion von
Kultur und Kunst (traditionelle - und Jugendkultur);
-
Friedens- und
Europarelevanz im Miteinander der Jugendlichen;
-
innovatives Begreifen
des Individuellen im Allgemeinen;
-
Demokratischer Konsens
im konstruktiven Streitgespräch und
sachbezogenen Dialog;
-
Erarbeitung von
Grundpositionen hinsichtlich eines gemeinsamen
"Europa der Jugend";
-
Abbau von Vorurteilen,
Entgegenwirken rassistischer/nationalistischer
Erscheinungen, Toleranz; Entwicklung/Förderung von Verständnis
und Toleranz im Umgang miteinander;
-
Auf- und Ausbau
zwischenmenschlicher Kontakte (Entstehung und
Festigung länger währender Freund- und Partnerschaften);
-
Verstehen eigener
Befindlichkeiten im multikulturellen und völkerverbin-
denden Kontext;
-
Einbringen
individueller Ansprüche und Erfahrungen (eigene Gefühls-
und Erlebniswelt);
-
Begreifen des
Andersseins als Bereicherung (kulturelle Vielfalt,
Gender
Mainstraiming, Religionen, Welt(an)sichten ...);
-
Kennen lernen von
Vorzügen und Problemen des Sozialraums
Marzahn-Hellersdorf in Berlin (bei Einbeziehung kommunaler Einrich-
tungen
und
Freier Träger der Jugend- und Sozialarbeit).
Die Jugendinitiative wurde Ende 2007 für das Outdoor-Aktkalender-Projekt, in
seiner Wirkung weltweit erfolgreiche Imagekampagne für den Bezirk, mit
dem
Ehrenamtspreis der
Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf
ausgezeichnet.
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