urban-social gGmbH
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Auf Spurensuche zum 10. Jahrestag der urban-social gGmbH.
Grund zum Feiern. Retrospektive und Blick nach vorn.
 

Die urban-social gGmbH beging am 19 September 2008 ihr 10-jähriges Jubiläum. 
Grund genug, Freunde und Partner zu empfangen, zu diskutieren, zu retrospektie-
ren, Entwicklungen nachzuvollziehen, zu porträtieren und zu feiern. 

Ein ausgewogenes Kulturprogramm, Podiumsdiskussionen, Projektdarstellungen,
individuelle Gespräche und eine Mega-Ausstellung zu 10 Jahren urban-social gGmbH
machten den Tag zu einem bedeutsamen Höhepunkt für die Mitarbeiter/innen, Gäste
und die Jugendinitiative.
 
Am Rande der Feierlichkeiten kam es zu neuen Kooperationsgesprächen und –
vereinbarungen mit Partnereinrichtungen.

Im Rückblick auf diesen Tag erscheint es besonders wichtig, auf das Interesse
für die Exposition der urban-social gGmbH, die Podiumsdiskussionen und die Projekte
im Haus „Pro-social“, den Sozialbereich, die Jugendinitiative und den Bereich der
Jugendgästeetagen, hinzuweisen.




Empfang der Gäste. Danksagung des Geschäftsführers der urban-social gGmbH.

 
 

Neben den vielen Gästen befreundeter Organisationen und Vereine konnten auch die
ehemaligen Bürgermeister des Bezirkes Marzahn bzw. Marzahn-Hellersdorf,
Dr. Harald Buttler und Dr. Uwe Klett, herzlich begrüßt werden. 

Zu Höhepunkten gestalteten sich die Podiumsdiskussionen, unter anderem mit dem
Vorsitzenden der GfU, Manfred Heinze, dem Geschäftsführer der urban-social gGmbH,
Dr. Jürgen Koch, und der ehemaligen Leiterein des Wohnheimes und stellvertretenden
Geschäftsführerin, Renate Kuhn, zur erfolgreichen Entwicklung der urban-social gGmbH.
Hier kam es zu Rückbesinnungen auf die Gründung der Gesellschaft, auf die Anfänge
der Projektarbeit im Sozialbereich, die Aktionen „Ferien für Flüchtlingskinder“, die
Etablierung des Hauses „Pro-social“, die ersten Ansätze internationaler Arbeit im
Jugendaustausch (Jugendkunstprojekt „Lebenslinien“) und die Schaffung des jugend-
touristische Sektors, der Jugendgästeetagen.
Freunde und Partner der urban-social gGmbH brachten ihre Anerkennung für die
Ergebnisse der Projektarbeit zum Ausdruck. 


Podiumsdiskussion "10 Jahre urban-social gGmbH"




Mit der Podiumsdiskussion „Jugend reist – mit und ohne Handicap“, moderiert von
der Tourismusexpertin und wissenschaftlichen Mitarbeiterin des Bundestags-
abgeordneten Jörn Wunderlich, Dr. Silvia Wirth, galt die Konzentration vor allem der
sozialen Hintergründigkeit und Barrierefreiheit im Kinder- und Jugendtourismus.
An der Diskussion nahmen unter anderem auch der Behinderten- und Tourismus-
politische Sprecher der Linkspartei-Fraktion im  Deutschen Bundestag, MdB Dr. Ilja
Seifert und die Vorsitzende des Landesverbandes Kinder- und Jugendreisen Berlin-
Brandenburg, Anja Erdmann, teil. Enttäuschung gab es über das Fernbleiben des für
Tourismus im Bezirk zuständigen Wirtschaftsstadtrates, Christian Gräff (CDU). 

Die Diskussion brachte neue Erkenntnisse und viele Anregungen für Initiativen, Förder-
kriterien und Aktionen im Bereich des sozialen Kinder- und Jugendtourismus für den
Bezirk und für das Land. Zustimmung erhielt vor allem auch der Schulleiter der
Thüringen-Schule, Rainer Bösel, mit seiner Überlegung, die Modalitäten und Kriterien
für das Engagement von Lehrer/innen im Zusammenhang mit Klassenfahrten kritisch
zu überprüfen und, auch im Kontext der Teilnahmemöglichkeit für alle Schüler/innen,
neue, sozial akzeptable Regelungen zu finden.

Besondere Anerkennung fand die Praxis des internationalen Jugendaustausches der
urban-social gGmbH in der besonderen Ausrichtung auf Mädchen und Jungen mit
schwachem sozialen Hintergrund und in der Orientierung auf interkulturelle Kommuni-
kation, Integration und Toleranz.




Podiumsdiskussion "Jugend reist - mit und ohne Handicap"


 

Im Mitgliederbrief der Gesellschaft für Urbanistik wird eingeschätzt, dass „… die 
Diskussionsbeiträge von hoher Sachkenntnis und bemerkenswertem Engagement bei
der Lösung der mit den diskutierten Problemlagen verbundenen, vielfältigen sozialen,
finanziellen und politischen Probleme (zeugten)". 

Ganz besondere Aufmerksamkeit kam der Ausstellung „10 Jahre urban-social gGmbH“
zu. Letztendlich vollzog sich hier für viele Gäste, nachzuvollziehen in einem Begleitheft
zur Ausstellung, der eigene Anteil an der Entwicklung des Hauses „Pro-social“ mit
seinen Projekten.

 

Ausstellung "10 Jahre urban-social gGmbH"

 

Hans-Jörg Muhs
urban-social gGmbH



Ausstellung 10 Jahre urban-social gGmbH
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1998
1998/1999
2000
2000-1
2001
2001-1
2001/2002
2002
2002-1
2002/2003
2003
2003/2004
2004
2004-1
2004/2005
2005
2005-1
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