Internationale Projekte
Über die Projektarbeit realisiert die urban-social gGmbH einen wesentlichen Teil ihres humanisti-
schen Anspruchs als internationale Begegnungsstätte gleichsam Chancengleichheit und interkultu-
rellen Dialog in gemeinsamer Aktion Jugendlicher zu begünstigen und zu fördern.

Hierbei nutzt sie Kontakte und Kooperationen zu/mit Schulen, Jugend-, Kultur-, Sozial- und Bildungs-
einrichtungen in- und außerhalb der Region und im europäischen Verbund mit Förderwerken,
Städtepartnern, Organisationen und Einrichtungen der Kinder- und Jugend(-sozial)arbeit und -hilfe.
In die internationalen Projekte der urban-social gGmbH bringen sich überwiegend sozial, gesell-
schaftlich und familiär benachteiligte junge Menschen mit und ohne Integrationsdefizititen, Mobilitäts-
beeinträchtigungen sowie Konzentrations- und Lernproblemen in Aktionen, Kampagnen, Ideen und
Initiativen ein, begreifen sich hier zunehmend als Teil jungen europäisch-bürgerschaftlichen Engage-
ments und gruppendynamischer Entwicklung.
Motivation und Engagement, Partizipation sowie Dialog- bzw. Kommunikationsbereitschaft verbinden
sich so mit der Identität auf das konkrete gesellschaftliche Umfeld/die natürliche Umwelt, mit Eman-
zipation, Authentizität, Sensibilität, Mobilität und Selbstvertrauen.
Die Projektbestimmung richtet sich auf gesellschaftsrelevante, lokale, regionale und europäische
Themen (bürgerschaftliches Engagement, Bürgergesellschaft und Demokratie, Toleranz und Akzep-
tanz, Sozialraum - Bindung, Bildung und Jugendkultur, Nachhaltigkeit und Generationengerechtig-
keit ...) aus.
Hieraus leitet die urban-social gGmbH letztlich auch die konkreten Inhalte und Formen ihrer interna-
tionalen Projektarbeit ab.
Hundert Ideen für ein Europs der Jugend. Parlamentsspiel.
Ein wesentlichen Teil der Projektarbeit realisiert sich über partnerschaftliche Programme in bi-, tri-
und mutilateralen Jugendbegegnungen, in der Arbeit mit Multiplikator/innen sowie sozialpädagogi-
schen Fachkräften, Erzieher/innen und Student/innen pädagogischer Fachrichtungen und im Kon-
text des europäischen Erfahrungsaustausches mit europäischen Partnereinrichtungen.
Für die angestrebte Verbindung von Jugend- und Projektarbeit ergeben sich als innovativer
und kreativer Anspruch an das konkrete Erlebnis & Ergebnis im partizipativen Miteinander und in der
Relevanz des Bildungsanspruchs des Hauses „Pro-social“ thematische und inhaltliche Bezüge zum
Leben und Lernen, zum Denken und Tun als junge Europäer/innen, zur Abgrenzung gegen Rechts-
extremismus und Rassismus, für Toleranz und Anderssein, für Akzeptanz und Chancengleichheit,
für interkulturellen Dialog, Pluralität und freien Austausch der Ideen ...
Jugend international: beim Fußballturnier auf dem Bolzplatz und beim interkulturellen Friedensfest von urban-social gGmbH und
Jugendinitiative am Haus "Pro-social"
In der Arbeit mit benachteiligten jungen Menschen beteiligen wir uns an der Diskussion und prakti-
schen Umsetzung der EU-Jugendstrategie 2010 – 2018 (Entschließung des Rates der Europäischen
Union vom 27. November 2009); [siehe Amtsblatt der Europäischen Union 2009/C 311/01
Entschluss des Rates über einen erneuerten Rahmen für die europäische Zusammen-
arbeit im Jugendbereich (2010-2018)].